Schadenersatz

Psychische Beeinträchtigung nach einem schädigenden Ereignis (z.B. Unfall, Überfall, Tod einer nahestehenden Person und vieles anderes) umfassen verschiedene Störungen und Unbehagen wie mangelndes Wohlbefinden, Schlaflosigkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Verminderung der Lebensfreude, besonders durch die Unmöglichkeit bestimmte angenehme Tätigkeiten auszuüben. Das seelische Leiden muss krankheitswertig sein und wird nach dem Grad ihrer Stärke und ihrer Dauer entschädigt.

Bei der Beurteilung seelischer Schmerzen wird das auslösende Ereignis nach objektiven Kriterien und nach dem subjektiven Erleben der zu begutachtenden Person beurteilt. Unter Berücksichtigung einer allfälligen Verbindung zwischen dem Ereignis und der psychischen Störung wird nach Erfassung der psychopathologischen Symptome eine Diagnose gestellt. Auf dieser Basis erfolgt eine Einschätzung von Schmerzperioden.